Samstag, 22. Juni 2013

Wer bin ich und was soll dieser Blog?


Liebe Interessierten,
Hund und Mensch leben seit vielen Jahren auf mehr oder weniger engem Raum zusammen. Wie ist dies meistens so reibungslos möglich? Was sind die Grundlagen dieses Zusammenlebens? Was bringt einen Hund dazu, sich uns Menschen anzuschließen? Warum gibt es manchmal Probleme und wie können diese gelöst werden? Das alles sind Fragen, die ich mir gestellt habe, als mir unser dritter Hund anfing aufzuzeigen, dass es auch Hunde gibt, die sich nicht wie von allein problemlos integrieren. Auf der Suche nach Antworten auf diese Fragen trifft man auf die Meinungen, Theorien, Methoden, Systeme, Studien und die „neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse“ von  Hundeflüsterern, Hundepsychologen, Hundetrainern, Experten für Hunde, Hundeforschern, Wissenschaftlern, kundigen Hundehaltern oder solchen, die meinen kundig zu sein, und allen möglichen anderen Menschen. Die Bandbreite dessen, was über das Zusammenleben von Menschen und Hunden publiziert wurde und wird empfinde ich als extrem groß. Dazu kommt, dass das, was allgemein als Umgang mit dem Hund in Hundekreisen als legitim, sinnvoll, richtig und gut angesehen wird, immer auch Trends unterliegt. In den letzten Jahren und Jahrzehnten gab es immer wieder hier und da wirklich fundiert erarbeitete neue Erkenntnisse, aber auch modische Strömungen, die einfach nur aus moralbasierten Grundregeln unserer menschlichen Gesellschaft entstanden sind, mit dem, was ein Hund unter sozialem Miteinander versteht aber nichts zu tun haben. Die Meinung über den richtigen und sinnvollen Umgang mit dem Hund unterlag also gerade in den letzten Jahren starken Schwankungen und sie tut es aktuell zum Teil immer noch.

Ich habe für mich versucht, das System Mensch / Hund ein bisschen zu verstehen, abzuwägen, was sinnvoll ist, und Sinnloses außen vor zu lassen. Dabei musste ich auch schon eingeschlagene Richtungen wieder verlassen, mal ein Stück zurückgehen und einen anderen Weg einschlagen.

Im Folgenden möchte ich mein Bild vom sinnvollen Zusammenleben von Hund und Mensch beschreiben und damit andere Hundehalter ansprechen, die noch dort stehen, wo ich anfangs stand. Vielleicht kann der Eine oder Andere meinen Ausführungen ja etwas abgewinnen.

Anmerken möchte ich noch, dass ich weder Wissenschaftler noch Hundepsychologe oder Ähnliches bin, sondern nur ein ganz normaler Hundehalter, der versucht sich fachkundig zu machen, von anderen erarbeitete Erkenntnisse zusammenträgt, mit seinen eigenen Erfahrungen und seinem gesunden Menschenverstand abgleicht und versucht, das alles in Beziehung zueinander zu bringen.
Viel Spaß beim Lesen,
Lennart

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